Freunde der AIC Madagaskar e.V. Herne
Freunde der AIC Madagaskar e.V. Herne

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Freunde der AIC Madagaskar e.V.

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IHRE HILFE KOMMT AN: Projekte und Einrichtungen der AIC Madagaskar

Das Kinderheim Akany Avotra

in Tolagnaro

Seit 1995 betreuen die Ehrenamtlichen der AIC in der Hafenstadt Tolognaro Waisenkinder, Kinder deren Mütter im Gefängnis sind oder die zu krank sind, um für ihre Kinder zu sorgen. Seit 2010 leben die Kinder in einem schönen Haus außerhalb der Stadt, das durch die Aktion Sternsinger in Aachen und private Spender finanziert wurde.

Zur Zeit finden dort 60 Kinder und Jugendliche ein Zuhause, Liebe und Geborgenheit. Sie besuchen öffentliche Schulen und Kindergärten und werden medizinisch versorgt. Ein Sozialarbeiter ist für die Leitung des Hauses verantwortlich. Ältere Jugendliche dürfen bis zum Abschluß der Schule im Heim bleiben. Auch Studenten kommen in den Ferien zurück. Sie beteiligen sich an Haus- und Gartenarbeiten und betreuen die Hausaufgaben der Kleinen. Für Schüler mit Abitur vermittelt der Verein Stipendien oder übernimmt die Studienkosten. Der Verein erhält monatliche Berichte und Abrechnungen.

 

Die Ehrenamtlichen sind Träger des Hauses, bekommen aber keine staatliche Unterstützung, obwohl das Kinderheim offiziell anerkannt ist. Sie sind daher dringend auf die monatlichen Überweisungen unseres Vereins angewiesen, der den Unterhalt des Hauses und seiner Bewohner, Reparaturen, Investitionen und laufende Ausgaben finanziert. Darum sind neben den Spenden die regelmäßigen Beiträge unserer Mitglieder so wichtig.

15. Mai 2020 - 25 Jahre Akany Avotra

1995 zogen die ersten Kinder in das bescheidene Holzhaus in der Nähe der Kathedrale ein, 2010 konnten sie in den schönen Neubau umziehen. Oft wussten die Ehrenamtlichen nicht, wie es weitergehen könnte. Aber sie haben es geschafft, sie haben Freunde und Hilfe gesucht und gefunden. Noeline, die Gründerin, ist noch immer dabei. Viele "ihrer Kinder" hat sie über lange Jahre begleitet, sie haben ein Zuhause gefunden, in das sie noch immer gerne zurückkommen und immer wieder kommen neue Kinder - die Not hört nicht auf, aber auch nicht das Engagement der Ehrenamtlichen, der Mitarbeiter und ihrer Freunde in Madagaskar und Deutschland.      Herzlichen Glückwunsch!

 

 

Tsiry - Alphabetisierung für Kinder und Erwachsene im Südosten von Madagaskar

 

Mit dem Projekt Tsiry hat die AIC ein international anerkanntes Modellprojekt geschaffen, das den Preis der Vinzentinischen Familie gewonnen und von der UNESCO finanzielle Unterstützung erhalten hat. Mit diesen Geldern wurden In abgelegenen Dörfern und vernachlässigten Stadteilen, wo es keine Schule und keine Lehrer gibt, junge Leute aus der Region zum Grundschullehrer ausgebildet und bezahlt, um in ihren Gemeinden Kindern und Erwachsenen eine Grundbildung zu vermitteln. Dazu wird mit den Dorfältesten ein Vertrag geschlossen und ein Dorfrat gegründet, der für die Durchführung des Unterrichts verantwortlich ist. Die DorflehrerInnen werden von ihren Ausbildungsleitern begleitet und betreut. Es finden regelmäßige Treffen auf Diözesanebene statt. Die Kinder erhalten eine tägliche Mahlzeit, sodass auch sehr arme Kinder zur Schule gehen können, anstatt zu arbeiten oder zu betteln.

Die Erwachsenen lernen in der Regel innerhalb eines Jahres Lesen, Schreiben und die Grundrechenarten. Gleichzeitig werden sie über ihre Rechte und Pflichten als Staatsbürger informiert, über Hygiene und Gesundheitsvorsorge. Anschließend erhalten sie eine kleine finanzielle Unterstützung, mit der sie eine berufliche Aktivität starten können, alleine, z.B. eine Bienenzucht oder ein Marktstand oder im Rahmen einer Kooperative als Fischer oder Bauern. Dabei werden sie weiter durch die Ausbildungsleiter des Projekts oder im Rahmen der „Grünen Diözese“ betreut, erlernen Grundlagen der Buchführung oder zum nachhaltigen Gemüseanbau. In einer kleinen Feier erhalten Kinder wie Erwachsene ein Abschlusszeugnis und sind besonders stolz, wenn sie in der Kirche die Lesungen vortragen können.

 

Das Projekt Tsiry besteht jetzt seit 10 Jahren. Mehr als 7000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben bisher teilgenommen. Immer mehr abgelegene Dörfer sehen die Erfolge und bewerben sich. Durch Ihre Spende können Sie dazu beitragen, dass sie in das Programm aufgenommen werden können, dass mehr LehrerInnen ausgebildet  und Schulspeisung und Berufsförderung weitergehen können.

 

Ein Dach über dem Kopf für Jugendliche und alleinerziehende Frauen und ihre Kinder

Die AIC Manakara baut für 120 € kleine Häuser für obdachlose Frauen und Jugendliche. Ein Schlüssel und eine Adresse geben ihnen Sicherheit und ein Zuhause. Mit Hilfe von Spenden aus Deutschland sind inzwischen über 100 Häuser entstanden. Weitere Häuser werden dringend gebraucht, noch immer schlafen viele Frauen mit ihren Kindern auf dem Marktplatz, weil dort wenigstens ein Wärter für Sicherheit sorgt.

     

Mikrokredite für Frauen

 

Mikrokreditprogramme helfen Frauen, sich eine Existenz aufzubauen, z.B. eine Korbflechterei, eine Hühnerzucht oder einen Laden. Dabei werden sie von Ehrenamtlichen der AIC ausgebildet und begleitet, die dafür von einer internationalen Organisation geschult wurden. Jeweils zwei Ehrenamtliche betreuen eine Gruppe von etwa 10 Frauen. Die Gruppe ist wichtig für sie, damit sie sich gegenseitig unterstützen und austauschen können. Die AIC möchte dieses Programm ausbauen und auch weitere Ehrenamtliche ausbilden lassen. Dafür braucht sie Ihre Hilfe.

 



Kooperativen und Mikrokredite

Durch Mikrokredite für Frauen und durch landwirtschaftliche Kooperativen, zu denen sich Dorfbewohner  zusammenschließen, um Fischfang oder Reisanbau zu betreiben und durch nachhaltigen Gemüseanbau die Ernährung der Familien zu verbessern, ermöglicht die AIC Nahrungssicherheit und wirtschaftliche Entwicklung. Dabei helfen ihnen Fachleute aus dem Projekt "Grüne Diözese"

 



Eine Krankenversicherung und medizinische Basisversorgung

 

Mit der Gründung einer genossenschaftlichen Krankenversicherung, an der sich die Mütter aus den Projekten mit einem kleinen Beitrag beteiligen, ermöglicht die AIC den Frauen und ihren Kindern erstmals kostenlose ambulante medizinische Versorgung.

In diesem Projekt sind Ärzte, Krankenschwestern und Hebammen ehrenamtlich tätig. Eine Reihe von Ehrenamtlichen der AIC wurde für das Projekt geschult. Sie begleiten die Mitglieder und bieten Gesundheitserziehung und Prävention an für Kinder, Mütter und Jugendliche (Aidsprävention).

 

Schulspeisung in den Zentren der AIC

 

In den 11 Zentren der AIC erhalten 3000 Kinder eine warme Mahlzeit als Voraussetzung für einen regelmäßigen Schulbesuch. Die AIC sorgt auch für Schulgeld, Schulmaterial und Kleidung. Dafür brauchen die Ehrenamtlichen dringend Ihre Hilfe, denn es gibt keinerlei staatliche Unterstützung.

 



Milleniumentwicklungsziele 

 

Die AIC Fianarantsoa beteiligt sich an einem Programm im Rahmen der Millenniumentwicklungsziele der UN zur Senkung der Kindersterblichkeit.

In Zusammenarbeit mit den Gesundheitsbehörden und Nichtregierungsorganisationen verteilt die AIC imprägnierte Malarianetze und beteiligt sich an Impfungen.

Diese Arbeit will die AIC ausbauen und den Mitgliedern auch stationäre Behandlung ermöglichen.

 





Registrierung von Kindern

- alle Standorte der AIC

 

Viele Kinder werden nach der Geburt nicht registriert, sei es, dass die Eltern die Gebühren scheuen, sei es, dass sie sich der Bedeutung nicht bewusst sind, nicht lesen oder schreiben können oder weit entfernt vom nächsten Standesamt wohnen. Die AIC bemüht sich, die Eltern von der Bedeutung der Registrierung zu überzeugen, hilft ihnen beim Ausfüllen der Papiere und bei der Bezahlung der Gebühren - ein kleiner Dienst mit großen Folgen für die Kinder, die nur so ihre Rechte wahrnehmen können: Schulbesuch, Impfungen und später als Wähler und gleichberechtigte Bürger.

 

Sie würden gerne mehr zu uns und unseren Projekten erfahren oder möchten uns gerne unterstützen? Bitte informieren Sie sich einfach über uns!

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